
Wie verändert Künstliche Intelligenz das Lernen und Lehren? Mit dieser aktuellen und für den Schulalltag zentralen Frage beschäftigten sich Eltern und Lehrpersonen beim Online-Themenabend „Chancen und Risiken von KI-gestützten Lernumgebungen“ am Maria-Hueber-Gymnasium am Mittwoch, 28. Oktober 2026. Referent Elmar Albertini zeigte anhand konkreter Beispiele auf, welche Möglichkeiten der Einsatz von Künstlicher Intelligenz eröffnet und welche Herausforderungen damit verbunden sind.
Künstliche Intelligenz kann in wenigen Sekunden Texte verfassen, mathematische Inhalte erklären, Vokabeln abfragen, Referate strukturieren und umfangreiche Texte zusammenfassen. Diese Möglichkeiten bieten auch für Schule und Unterricht neue Chancen. Gleichzeitig stellt sich die entscheidende Frage, wie Lernende dabei unterstützt werden können, weiterhin selbstständig zu denken, eigene Lösungswege zu entwickeln und kritisch mit Informationen umzugehen.
Im Mittelpunkt des Themenabends standen daher sowohl die sinnvollen Einsatzmöglichkeiten von KI als Lernhilfe als auch die Risiken, die entstehen, wenn digitale Werkzeuge das eigenständige Denken zunehmend ersetzen. Thematisiert wurden außerdem der Umgang mit falschen oder manipulierten Informationen, Datenschutz und Informationssicherheit sowie die Frage, welche persönlichen Daten nicht unbedacht an KI-Dienste weitergegeben werden sollten.
Ein besonderes Augenmerk galt der gemeinsamen Verantwortung von Eltern und Lehrpersonen. Beide spielen eine wichtige Rolle dabei, Kinder und Jugendliche zu einem bewussten, verantwortungsvollen und kritischen Umgang mit Künstlicher Intelligenz zu befähigen. Ziel ist es, KI nicht einfach als Ersatz für eigene Denkleistungen zu nutzen, sondern als Werkzeug, das Lernprozesse sinnvoll unterstützen kann.